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Steuern
| 1. |
Unternehmen sind bei der Einhaltung der gesetzlichen Offenlegungsfristen für ihre Jahresabschlüsse oft nachlässig: 2008 haben von mehr als 128.500 rechnungslegungspflichtigen Unternehmen fast die Hälfte ihren Jahresabschluss nicht fristgerecht beim Firmenbuch eingereicht. Die Arbeiterkammer fordert nun einmal mehr strengere Kontrollen, die Verdoppelung der Strafe bei Nichteinhaltung der Frist von 3.600 auf 7.200 EUR sowie die Verkürzung der Offenlegungsfrist von neun auf sechs Monate.
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| 2. |
Ab 2011 werden verpflichtende Rechtsauskünfte durch den Fiskus (sogenannte "Advance Rulings") in Form von sogenannten "Auskunftsbescheiden" auch hierzulande möglich sein, erklärt Erich Wolf, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Wien, in einem Beitrag in der "Wiener Zeitung".
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| 3. |
UniCredit-CEO Profumo hält Bankensteuern zur Sanierung des Staatsbudgets für einen großen Fehler. Sollte Österreich die Bankensteuer 2011 auf die Bank-Austria-Gesamtbilanz einführen, werde für die UniCredit die Frage, ob Wien weiterhin die Osteuropa-Zentrale des Konzerns bleiben sollte, ein Thema. Profumo sieht momentan aber keinen Anlass, den Vertrag der Regionen, in dem Wien als Osteuropa-Zentrale des Konzerns festgeschrieben ist, nächstes Jahr zu ändern.
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Steuern International
| 4. |
Das Bundesverfassungsgericht kippte die seit 2007 geltende beschränkte Abzugsfähigkeit der Kosten für das häusliche Arbeitszimmer für bestimmte Berufsgruppen. Die Ausgaben müssen steuermindernd berücksichtigt werden, wenn dem betroffenen Steuerzahler kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, urteilten Deutschlands oberste Richter.
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| 5. |
Der Jurist, Rechtswissenschaftler und Betriebwirtschaftler Sandro Nücken hat mit einem nun in der "FAZ" veröffentlichten Artikel zum Thema internationaler Steuerwettbewerb jüngst den jährlichen Essay-Wettbewerb der Hayek-Stiftung gewonnen. Steuerwettbewerb bedeute aufgrund gesteigerter Mitbestimmungsrechte mehr politische Freiheit. Er gebe dem Bürger einen Vergleichsmaßstab zur Bewertung der Finanzpolitik seiner Regierung und schütze ihn vor übermäßiger Besteuerung.
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Wirtschaft Österreich
| 6. |
Das IHS prognostiziert, dass die österreichische Wirtschaftsleistung 2010 bis 2014 um durchschnittlich 2 % pro Jahr wachsen wird. Damit verbunden wird ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit erwartet. Gestützt werde der Aufschwung vor allem durch die Konsumausgaben privater Haushalte und eine Steigerung bei den Exporten. Die Experten des IHS warnen aber, dass die Entwicklung sehr unsicher sei.
Kurier (Wien) 30.07.2010/S. 10, Die Presse 30.07.2010/S. 19, Der Standard 30.07.2010/S. 20, Wiener Zeitung 30.07.2010/S. 1,21, Vorarlberger Nachrichten 30.07.2010/S. D1, Salzburger Nachrichten 30.07.2010/S. 14, Oberösterreichische Nachrichten 30.07.2010/S. 2, Oberösterreichische Nachrichten 30.07.2010/S. 9, Kleine Zeitung Steiermark 30.07.2010/S. 34, Neues Volksblatt 30.07.2010/S. 14, Österreich 30.07.2010/S. 25
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| 7. |
Der gestern präsentierte Einkaufsmanagerindex der Bank Austria für Österreich zeigt, dass das Wirtschaftswachstum trotz eines leichten Rückgangs gegenüber dem sehr guten Mai robust bleibt. Stefan Bruckbauer, Ökonom der Bank Austria, verweist vor allem auf den Teilindex für die Produktion, der nun bereits den fünften Monat über 60 Punkten liegt (Werte über 50 signalisieren Wachstum). Der Aufschwung sei mittlerweile auch auf dem Arbeitsmarkt spürbar, trotzdem komme die Industrie derzeit mit der Erfüllung der zahlreich einströmenden Aufträge kaum nach.
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| 8. |
Aus einer Untersuchung des AMS geht hervor, dass bei lediglich knapp 7 % aller Job-Neuanmeldungen in Österreich die Betroffenen älter als 50 Jahre sind. Die meisten Jobs für Ältere gab es im Bereich Dienstleistungen mit rund 12.000 Neuanmeldungen, weitere rund 9.800 Personen ab 50 fanden in der Gastronomie einen neuen Arbeitsplatz.
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Unternehmen Österreich
| 9. |
Die Sanierung der AUA verläuft schleppend: Trotz anziehenden Geschäfts meldet die Lufthansa-Tochter für das erste Halbjahr einen Verlust von 67 Mio EUR. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 konnte der Verlust zwar um rund 28 % verringert werden, die Zahlen sind aber immer noch tiefrot, obwohl mehrere Restrukturierungsmaßnahmen bereits umgesetzt wurden. Für das Gesamtjahr peilt die AUA nach wie vor einen positiven Cashflow an, 2011 soll die Gewinnzone erreicht werden.
Wiener Zeitung 30.07.2010/S. 23, Die Presse 30.07.2010/S. 18, Kurier (Wien) 30.07.2010/S. 10, Neues Volksblatt 30.07.2010/S. 14, Vorarlberger Nachrichten 30.07.2010/S. A1,D1, Salzburger Nachrichten 30.07.2010/S. 15, Oberösterreichische Nachrichten 30.07.2010/S. 1,9, Kleine Zeitung Steiermark 30.07.2010/S. 32, Österreich 30.07.2010/S. 24
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